Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V.

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Erfolgreiche Neuauflage des Martinsmarkts in Elsen
Gemeinsam für die Elsener Tafel
Auch in diesem Jahr versammelten sich wieder zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden auf dem Schulhof der Dionysiusschule in Elsen, um mit selbstgebastelten Laternen am Martinsumzug mit anschließendem Martinsspiel teilzunehmen.
Gemeinsam begrüßten alle Anwesenden St. Martin und sangen freudig verschiedene traditionelle Martinslieder. Für die nach polizeilicher Schätzung etwa 2000 Besucherinnen und Besucher ist es immer eine besondere Ehre, St. Martin, gespielt von André Ikenmeyer, mit ihren aufwendig gebastelten und hell erleuchteten Laternen bis zum Schützenplatz am Bürgerhaus zu begleiten. Dort angekommen spielten ihnen die Erwachsenen die Geschichte des Heiligen Martin vor. Neben dem Applaus für die Schauspieler erfreuten sich vor allem die Kinder über einen Stutenkerl, den der Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. nach der Aufführung zum Kauf anbot. Die musikalische Begleitung übernahm auch in diesem Jahr das Bundes-Schützen-Musikkorps und der Spielmannszug Hubertusjäger aus Elsen.
Die überaus erfolgreiche Durchführung eines Martinsmarkts im Jahr 2021 bewog das Planungsteam zu einer Neuauflage dieses Angebots am Fuße der Naturbühne. Erneut wurde für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Es gab Glühwein, kalte Getränke, Bratwurst und Erbsensuppe. Besonders hervorzuheben ist der Kreativmarkt, der von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in mühevoller Arbeit zusammengestellt wurde. Dieser lud ein zum Stöbern und Probieren, nicht nur für die nahende Adventszeit.
Die Idee hinter dem Martinsmarkt sind die Jubiläen verschiedener Elsener Vereine aus dem Jahre 2021: 100 Jahre St. Hubertus-Schützenbruderschaft, 101 Jahre Feuerwehr, 50 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. und die 70. Aufführung des Martinsspiels. Dieser Umstand begründet auch die Verlegung des Umzuges auf einen Samstag und nicht unmittelbar am Martinstag.
Ein besonderer Dank gilt u.a. dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V., der St. Hubertus Schützenbruderschaft Elsen, den Damen der Schießsportvereins Elsen, der Polizei, der Feuerwehr, der Volksbank Paderborn für ihre großzügige Geldspende, den Betreibern der Märkte REWE und EDEKA in Elsen für ihre Unterstützung sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Martinsumzuges, Martinsspiels und des anschließenden Marktes beigetragen haben.
Text: Franz-Josef Wellen
Fotos: Hochstiftmedia Klaus Gröbing und Kordula Wellen
Ausgabe Weihnachten 2022 Heft Nr.: 236
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Große Feier in der Gunne-Seniorenresidenz
Erfolgreiche Aufführung der Theatergruppe
Der Heimat- und Verkehrsverein Elsen blickt wieder auf eine tolle Herbstsaison 2022 zurück.
Die Theatertruppe „Wir sind Theater“ brachte in vier gut gefüllten bis ausverkauften Veranstaltungen (29/30 Okt u. 5/6 Nov) im großen Saal des Brau- u. Bürgerhauses das Theaterstück „Jetzt erst recht! - oder der 80 Geburtstag“, von Bettina Riediger auf die Bühne.
In diesem Jahr führte das Theaterteam das Publikum in die fiktive Gunne-Seniorenresidenz zwischen Wasserski-Erlebnispark und Mühlengrund. Der Zuschauer erlebte schräge Senioren, echte Elsener Berliner, das Paderborner Amt mit fast allen Abteilungen, eine große Geburtstagsparty mit Gesang, Klavier und leckeren Häppchen und die  Polizei durfte natürlich auch nicht fehlen.   
Diese sechste Inszenierung war die bislang größte der letzten sieben Jahre seit dem Bestehen des Theaters. 17 Schauspieler in 19 Rollen, ein Pianist und 14 weitere AkteurInnen in Regie, Bühnenbau, Requisite, Schminke, Vorhang, Licht- u. Tontechnik und Saalgestaltung begeisterten das Publikum. Für das leibliche Wohl hat wie immer das Team des Brau- u. Bürgerhauses gesorgt.
Gerade in diesem Jahr konnte sich unser Ensemble um 5 Mitglieder vergrößern.
Die Damen der Residenz
Die Damen der Residenz beim Kaffee. Hier werden untereinander genüsslich „Nicklichkeiten“ ausgeteilt. Gut zu sehen ist die Liebe fürs Detail im Bühnenbild.
v.l. Frau Hildegard Lindemann (Cornelia Höwekamp), Frau Isolde Bartsch (Corinna Hermwille), Lisbeth Pfeiffer (Nicole Dawin), Frau Edelgard Gronemeier (Monika Steins)
Die Verwandtschaft aus Berlin
Die Verwandtschaft aus Berlin ist angerückt um die Tochter, die Leiterin der Residenz ist, insbesondere bei den Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier des Herrn Dr. von Hohenburg zu unterstützen. Hier wurde ordentlich berlinert.
v.l. Vater Kalle Oberschewski (Hansjörg Kröger), Tochter Pinkie (Gaby Nessel) u. Mutter Gabrielle Oberschefski (Mariethres Koch-Fechteler)
Szene vor geschlossenem Vorhang
„Wat soll ik blos anziehen.” Die Oberschefskis versuchen hier die Festbekleidung zu klären. Kalle findet man kann alles mit T-Shirts lösen.
Der Rentner-Rap vor der Bühne
Der wortkarge, „Mahlzeit!“ rufende, Senior Herr Pfeiffer (André Ikenmeyer) im Rollstuhl. Hier die erstaunliche Verwandlung in einen Rentner-Rapper vor der Bühne. „…Baby, du siehst scheiße aus! Yeah!“
Die Erteilung einer Schankgenehmigung
„Ufm Amt gebe ik mir mühe.“ Bei der Beantragung zur Erteilung einer Schankgenehmigung für Mischbetriebe vor dem Paderborner Amt wurden die Großstädter auf die Geduldsprobe gestellt. Beamter 2 (Mathias Scheipers) beschleunigt das Verfahren unter der Nummer 27 09 19 66 13 05 TL in aller Ruhe.
Die Geburtstagsfeier
Nach ca. 80 Min haben sich alle zur Geburtstagsfeier versammelt und singen dem Dr. von Hohenburg ein Geburtstagständchen. Anschließend lädt der Gefeierte alle Gäste und das Publikum zum kulinarischen Genuss in die Pause ein.
v.l. Oma Oberschefski (Monika Fritz [2]), Soffleuse (Maria Lütkemeyer [5]), Pflegerin (Marie Höwekamp [6]), Mucki (Kai Husemann[8]), Sandy (Stefanie Höwekamp[10], Sologesang), Beamtin 3 hier Gast (Johanna Flören[15]), Frau Hildegard Lindemann(Cornelia Höwekamp [16], Sologesang)
Die Einladung zum Snack
In diesem Jahr hat sich das Theaterensemble eine besondere Aufmerksamkeit für sein Publikum ausgedacht und bietet zum Beginn der Pause ein kleines Häppchen zum Verzehr für jeden Zuschauer an. Diese kleine Geste wurde von dem meisten begeistert angenommen. Dr. von Hohenburg (Detlef Rosenkranz) lädt die Zuschauer zum Dinner ein.
Die Verteilung der Snacks im Zuschauerraum
Nicole Dawin hier im Einsatz zwischen den Stuhlreihen der Zuschauer.
Der Polizeieinsatz
Lisbeth Pfeiffer und ein Polizeibeamter (Matthias Heimann) duellieren sich wer der bessere Sherlock ist, um den Überfall auf Sandy, der Tochter von Dr. von Hohenburg, aufzuklären.
Das Ensemble "Wir Sind Theater"
v.r Regie (Birgit Mersch [2]), Klavier (Ferdinand Albrecht [4])
Es war wieder einmal eine wunderbare Saison.
Wir danken dem Bühnenbauteam (Andreas Geilhaar, Georg Brüggenthies, Bernd Lütkemeyer), dem Requisitenteam (Birgit Ernst, Anna Falow) dem Schminkteam von der Freilichtbühne Schloß Neuhaus (Elke Michels, Alexandra Ecke), den Mitgliedern vom HVV Vorstand fürs eifrige Stühle stellen und allen die eifrig mitgeholfen oder Dinge zur Verfügung gestellt haben und hier nicht einzeln genannt sind. Nun schnaufen wir etwas durch und gehen dann die Planungen für die Saison 2023 an. Denn nach dem Stück ist vor dem Stück.
Wer vor oder hinter der Bühne mitmachen möchte oder uns auf andere Weise unterstützen möchte, melde sich bitte unter: wirsindtheater@hvv-elsen.de
Text: Hansjörg Kröger
Fotos: Andreas Steins
Aktion zur Erhaltung der Verwaltungsnebenstelle
Übergabe der Petition an den Bürgermeister
Die im August vom Heimat- und Verkehrsverein gestartete Bürgerbefragung konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. Hintergrund der Befragung war, dass im Rahmen der diesjährigen Mitglieder- und Bürgerversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V. am 10.05.2022, die zahlreich erschienenen Elsenerinnen und Elsener lebhaft und kontrovers mit Vertretern des Elsener Bezirksausschusses über die Wiedereröffnung der Verwaltungsnebenstelle am bisherigen Standort in Elsen diskutiert haben.
Am Ende eines intensiven Meinungsaustausches zwischen Bürgerschaft und Politik hat der Heimat- und Verkehrsverein per Abstimmung den eindeutigen Auftrag erhalten, sich für den Verbleib der Verwaltungsnebenstelle am bisherigen Standort einzusetzen und mit Hilfe einer Bürgerbefragung das erzielte Meinungsbild zu untermauern. Mit diesem Votum haben die Anwesenden Elsenerinnen und Elsener deutlich gemacht, dass sie ihr „Rathaus“ in der Ortsmitte behalten möchten, die Wiedereröffnung an bekannter Stelle bis heute aber leider nicht gesichert ist.
Nach Abschluss der Online-Bürgerbefragung zur Standorterhaltung der Elsener Verwaltungsnebenstelle in der Von-Ketteler-Straße 63 erfolgte nun am Montag, den 26.09.2022, die Übergabe der Unterschriftenliste an Herrn Bürgermeister Dreier. Im Rahmen eines Gesprächstermins im Büro des Bürgermeisters übergaben die Vereinsvorsitzenden in Begleitung der Kassiererin die Liste mit insgesamt 1157 Unterschriften besorgter Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich mit ihrer Unterzeichnung für den Standorterhalt ausgesprochen haben. Neben der Unterzeichnerliste wurde auch ein Anschreiben des Heimat- und Verkehrsvereins überreicht, welches die Beweggründe, die zu dieser Bürgerbefragung geführt haben, dargelegt. Im gemeinsamen Gespräch sicherte Herr Bürgermeister Dreier den Anwesenden den Erhalt der Verwaltungsnebenstelle in Elsen zu, eine Standortgarantie gab er hingegen nicht ab. Nun liegt die Entscheidung in den Händen der Politikerinnen und Politiker, die sich in der nächsten Ratssitzung mit diesem Thema auseinandersetzen werden. Mit unserer Unterschriftenliste möchten wir einmal mehr die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger im Rat bitten, das Meinungsbild der Elsener Bürgerinnen und Bürger in ihre Entscheidung mit einzubeziehen.
Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die die Befragung aktiv unterstützt haben.


Update vom 7.11.2022

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen vom 18.10.2022 an den CDU Ortsunionsvorsitzenden Herrn Christian Rörig
Urban (Karl) Hachmeier feiert diamantenes Priesterjubiläum
Liebe Gemeinde St. Dionysius,
Am 26. Juli 1962 empfing ich im Dom zu Paderborn durch Erzbischof Lorenz Jäger die Priesterweihe. Vielleicht erinnern sich meine Schulfreundinnen und Schulfreunde der Jahrgänge 1935/36 noch an mich in unserer gemeinsamen Schulzeit in der Dionysiusschule Elsen. Ich war seit der Erstkommunion Ostern 1945 Messdiener in unserer Pfarrkirche, obwohl ich von Gesseln, das damals zur Hälfte nach Sande gehörte, einen langen Schul- und Kirchweg hatte. 1948 begann ich im Internat der Franziskaner in Warendorf einen Förderkursus zur Erlangung des Abiturs. Das Gymnasium in Paderborn lag noch in Schutt und Asche. Nach dem Abitur 1956 in St. Ludwig/ Holland trat ich in den Orden der Franziskaner ein. Die Patres  aus dem nahen Kloster Paderborn waren in Elsen gut bekannt. Unser damaliger Pastor Heinrich Mentrop empfahl mir übrigens damals den Namen Urban als Ordensnamen. Mein Taufname ist nämlich Karl. Nach den Studienjahren in Paderborn und Assisi/Italien wurde ich 1962  zum Priester geweiht. Meine erste Stelle war Dortmund St. Franziskus. Nach den Kaplansjahren in Dortmund und Bochum wurde ich Pfarrer in Hamburg Altona St. Marien. Dort war ich fast 20 Jahre. Ende 1989 wurde ich versetzt nach Berlin Wilmersdorf St. Ludwig. Dort war ich bis zum Ruhestand 2004 Pfarrer und Dekan.
Ich wurde für einige Jahre noch Wallfahrtseelsorger in Werl und Dorsten. Im Jahre 2016 bin ich mit 80 Jahren zurückgekehrt nach Hamburg und lebe dort als Ruheständler im Studentenheim Franziskus-Kolleg. Ein Jubiläum werde ich nicht feiern, dafür bin ich zu alt. Aber in Dankbarkeit schaue ich zurück auf meine Kind- und Jugendzeit in Elsen/Gesseln und auf meine Jahre als Priester. Ich grüße meine Heimatgemeinde St. Dionysius, vor allen die damaligen Mitschülerinnen und Mitschüler, soweit sie noch leben.
pace e bene!
Urban (Karl) Hachmeier
Hamburg
Beim Familienwandertag die Nachbarschaft erfahren
In diesem Jahr führte uns der Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V. in das benachbarte Schloß Neuhaus. Morgendlicher Treffpunkt aller Beteiligten war das Schießsportzentrum in Elsen, von wo uns der Bus nach Schloß Neuhaus brachte. Begleitet vom Glockenklang der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde nahm uns dort der bekannte Kreisheimatpfleger Michael Pavlicic auf dem Platz vor der Pfarrkirche in Empfang. Die erste Station führte uns in den Innenhof des Schlosses, um anschließend zügig aufwärts in das Turmzimmer zu gelangen. Der Lohn für den anstrengenden Aufstieg war ein herrlicher Blick aus der Höhe auf den Barockgarten. Diese Aussicht bleibt den Besuchern im Regelfall verwehrt, da hier der Probenraum eines Musikvereins beheimatet ist. Nach der Rückkehr aus dem Turmzimmer nahm sich Michael Pavlicic im Innenhof des Schlosses ein wenig Zeit, um über dessen Geschichte, die Historie der Orte Schloß Neuhaus und Elsen sowie über verschiedene gut erhaltene Bauten aus dem historischen Ortskern zu berichten. In seine Berichte streute er zahlreiche Anekdoten und Geschichten aus dem Leben der Schloß Neuhäuser ein, wobei er zahlreiche Verbindungen auch zu verschiedenen Elsener Familien zog. Ausgestattet mit einer Fülle an Informationen machten wir uns nun auf den Weg durch den historischen Ortskern und durften so manch aufwendig restauriertes Fachwerkhaus bewundern. Nebenbei erwähnt sei, dass sich in Schloß Neuhaus die längste Fachwerkstraße im Kreis Paderborn befindet. Neben den geschichtlichen Informationen über die historischen Stätten erfuhren wir auch vieles zur Geschichte des Barockgartens, der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde sowie der Zusammenflüsse von Lippe, Alme und Pader. So endete unser spannender wie interessante Rundgang an der sog. Schlossspitze, dem Zusammenfluss von Alme in die Lippe.
Nach all dem Wissen und einer herzlichen Verabschiedung von Michael Pavlicic durch den Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V., Bernd Peitz, begab sich die Wandergruppe auf die 4,5 km lange Wanderstrecke zurück nach Elsen. Als Alternative bot sich den Wanderern auch der neu erschlossene Rundwanderweg nördlich um den Nesthauser See an, welche den Gesamtweg auf eine Länge von insgesamt 6,5 km anwachsen ließ. Beide Wege führten uns entlang der Lippe, dem Thunhof, dem Lippesee, der Lippeniederung und dem Nesthauser See hin zum Ausgangspunkt des Ausfluges, dem Schießsportzentrum in Elsen. Zu erwähnen hinsichtlich der Laufstrecken ist, dass beide Routen barrierefrei sind und mit Kinderwagen und / oder Rollstühlen befahren werden können. Dort angekommen wurde zu familienfreundlichen Preisen mit Unterstützung vom SSV für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Bei ausgezeichneten Wetterbedingungen bot sich den Beteiligten erneut eine ausgewogene Mischung aus Informationen, sportlicher Aktivität und einer gemütlichen Abschlussrunde.
Text: Franz-Josef Wellen
 
 
 
Fotos: Kordula Wellen
Mitglieder- und öffentliche Bürgerversammlung
10. Mai 2022
Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause hat der Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. wieder zur jährlichen Mitglieder- und Bürgerversammlung in das Bürgerhaus eingeladen. Ein Grund für die überraschend hohe Besucherzahl an Bürgerinnen und Bürger ist sicher der Umstand, dass sich der Mitglieder- eine öffentliche Bürgerversammlung anschloss, in der mit den Vertreter*innen aus den Parteien des Bezirksausschusses Elsen über aktuelle kommunalpolitische Themen diskutiert werden konnte.
Nach dem Gedenken verstorbener Mitglieder*innen berichtete der Vorsitzende Bernd Peitz über die vielfältigen Aktivitäten des Vereinsgeschehens der vergangenen drei Geschäftsjahre, sofern diese durchgeführt werden konnten. Bei dieser Präsentation unterstützen ihn verschiedene Vereins- und Vorstandsmitglieder*innen, die für ein Ressort im Verein verantwortlich sind. Ein besonderer Tagesordnungspunkt auf der langen Agenda des Abends war die Ehrung von insgesamt 87 Mitglieder*innen, die entweder 25, 40 oder sogar 50 Jahre dem Verein die Treue gehalten haben. So ließ es sich der Vorsitzende nicht nehmen, jeder anwesenden Jubilarin / jedem anwesenden Jubilar persönlich seinen Dank auszusprechen und eine Urkunde für treue Mitgliedschaft zu überreichen.
Beim Tagesordnungspunkt "Wahlen" bestätigten die Mitglieder*innen den bisherigen Vereinsvorsitzenden Bernd Peitz in seinem Amt, der nun erneut für zwei Jahre diesen Vorsitz bekleidet. In einem weiteren Wahlgang dieses Abends wurde Adrian Sieweke in das Amt des zweiten Kassenprüfers gewählt, der diese Aufgabe vom langjährigen Vereinsmitglied Manfred Budde übernimmt. Dieser wurde auf eigenen Wusch mit herzlichem Dank und großem Applaus aus seinem langjährig verantwortungsvoll geführten Amt entlassen.
Auf großes Interesse stießen auch die Ausführungen unseres Ortschronisten Franz Kürpick, der über den Stand der Digitalisierung des vereinseigenen Archivs berichtete. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Exponate in das Stadt- und Kreisarchiv der Stadt Paderborn übergeben, welche eine sichere Aufbewahrung, unter Wahrung der Eigentumsrechte, garantiert Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Installation weiterer Ortstafeln mit historischen Ansichten aus Elsen. In diesem Zusammenhang bedanke er sich ganz herzlich bei seinem Kollegen Rolf-Dietrich Müller, ohne den diese Mammutaufgabe nicht zu bewältigen sei.
Mit einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr (Familienwandertag am 19.06.2022; Theateraufführungen am 29./30.10 und am 05./06.11.2022) leitete der Vorsitzende zur öffentlichen Bürgerversammlung über.
Unter der Moderation von Franz Kürpick informierte zunächst die Bezirksausschussvorsitzende für den Stadtteil Elsen, Petra Eichstädt, über aktuelle Planungen seitens der Stadt Paderborn. Ihren Ausführungen folgte eine intensive Diskussion vor allem zu den Themen "Drogeriemarkt in Elsen" und einer Wiedereröffnung der "Verwaltungsnebenstelle Elsen". Im Laufe dieser Diskussion bat Rainer Gubitz um ein Votum der Anwesenden, dass sich der Heimat- und Verkehrsverein durch ein Bürgerbegehren um die Wiedereröffnung der Verwaltungsnebenstelle in Elsen kümmert. Die überwiegende Mehrheit der Anwesenden stimmte diesem Wunsch zu und so soll der HVV die bereits vor einigen Jahren erfolgreiche Unterschriftenaktion wiederholen. Eine Liste mit den gesammelten Unterschriften soll anschließend dem BGM übergeben werden. An der Diskussion beteiligten sich neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch die Ratsmitglieder Christian Rörig (CDU) und Rainer Lummer (Für Paderborn) sowie Tobias Hanselle und Thorsten Jacobsmeyer als sachkundige Bürger aus dem Rat der Stadt Paderborn.
Text: Franz-Josef Wellen, Foto: Kordula Wellen

Restaurierung Wegkreuz Bohlenweg/Hilschenbruch

Auf die Initiative von Hildegard Junker (Anwohnerin vom Hilschenbruch) wurde Ende 2021 das Wegkreuz der Familie Schlenger Ecke Bohlenweg und Hilschenbruch abgenommen und in die Halle von Frau Junker gebracht. Dort wurden das Holzkreuz und die Jesusfigur von Schmutz, Moos und alter Farbe befreit Nach einer längeren Trocknungsphase bekam das Holz eine wetterfeste Schutzlasur und der Korpus wurde mit neuer Farbe versehen. Nachdem auch der Betonsockel noch einen Anstrich bekam, wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Willy Jakobsmeyer und Markus Schlenger das Kreuz am Karsamstag wieder an Ort und Stelle aufgestellt. Dort wartet es nun auf die erste Prozession.

Text und Fotos: Ingrid Gockel

Wandertage des HVV-Elsen

Doerenhagen 11 km am 16.11.2022

Historische Ortstafeln in Elsen

Plattdeutsche Geschichten und Erzählungen aus dem früheren Leben in Elsen
Plattdeutscher Beitrag von Johannes Mührhoff

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VERKEHRSVEREIN ELSEN e.V.


Wir über uns ...
Der Verein fördert die Heimatpflege, die Heimatkunde und die Heimatgeschichte, sowie das heimatliche Brauchtum einschließlich der Förderung des Denkmals-, Landschafts-, Natur- und Umweltschutzes im Paderborner Stadtteil Elsen. Der Heimat- und Verkehrsverein Elsen will durch seine Tätigkeit Überliefertes und Neues sinnvoll vereinen, pflegen und weiterentwickeln, damit Kenntnisse der Heimatgeschichte als auch Verbundenheit und Verantwortung für die Heimat geweckt, erhalten und gefördert werden.

LWL bietet freien Zugang zu rund 100 Westfalen-Filmen

Die Schlagzeilen über die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 bestimmen seit Wochen die Berichterstattung. Die Ausbreitung des Coronavirus verändert unseren Alltag einschneidend. In dieser schwierigen Situation gibt es immer wieder auch Solidaritätsbekundungen und Hilfsangebote innerhalb der Bevölkerung quer durch alle Altersgruppen.
Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) macht mit seinem LWL-Medienzentrum für Westfalen nun ein besonderes Angebot. Eine große Anzahl an Filmen steht seit dieser Woche im Download-Bereich des Westfalen Medien Shops frei für Sie zur Verfügung. Damit reagiert der LWL darauf, dass auch in der Region Westfalen das öffentliche und private Leben derzeit stark eingeschränkt ist. Museen und Kinos werden geschlossen, Theateraufführungen und Konzerte abgesagt, Vereinsaktivitäten eingestellt. Weite Teile des kulturellen Lebens kommen erst einmal zum Erliegen.
Der LWL möchte allen Menschen in Westfalen in dieser Zeit kostenfrei ein Stück westfälischer Kultur nach Hause liefern. Das Angebot umfasst rund 100 Dokumentationen, Kurzfilme und Reportagen zur Region und Geschichte Westfalens. Lassen Sie sich überraschen und stöbern Sie doch einmal.
Interessierte finden hier das gesamte Filmangebot: http://westfalen-medien-shop.lwl.org/download-medien/
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